Die Historie

Bereits vor ihrer Einführung im Jahre 2002 hat die Allgäu-Walser-Card einen weiten Weg zurückgelegt – denn schon Mitte der 90er Jahre begannen die ersten Überlegungen hinsichtlich einer touristischen Vernetzung der Oberallgäuer Gemeinden und des angrenzenden Kleinwalsertals auf Basis einer gemeinsamen Kur- und Gästekarte.

Lesen Sie nachfolgend die Entwicklungsstufen der Allgäu-Walser-Card in chronologischer Reihenfolge:

Zeitraum         Entwicklung
1998 Pünktlich zur Sommersaison erscheint die erste Ausgabe des Oberallgäu (S)Pass. Es handelt sich hierbei um eine Papiergästekarte mit Begleitbroschüre, die die Ferienregion Oberallgäu erstmals vernetzt. Mit dieser regionalen Bonuskarte kann der Urlauber zu diesem Zeitpunkt bereits insgesamt 40 Freizeiteinrichtungen ermäßigt nutzen. Sie ist der Vorreiter für die spätere Entwicklung und Einführung einer elektronischen Gästekarte.
1999 In diesem Jahr beschließen die Projektverantwortlichen endgültig die Realisierung der elektronischen Bürger- und Gästekarte. Die Planung beginnt und es wird nach technischen Lösungen gesucht.
2001 Es erscheint die erste Ausgabe der neu gestalteten Allgäu-Walser-Card – Broschüre und der zugehörigen Papiergästekarte.
2002 Während der Sommersaison wird der Systemtest mit einzelnen Partnerbetrieben durchgeführt, um das elektronische Meldesystem und die sonstigen Kartenfunktionen zu testen. Die Ausstattung der Beherbergungsbetriebe in fünf Startgemeinden Oberstdorf, Kleinwalsertal, Fischen, Bad Hindelang und Oberstaufen mit Chipkarten und Terminals läuft an.

Die Allgäu-Walser-Card geht in diesen Gemeinden in den Echtbetrieb. Alle Akzeptanzstellen erhalten zu diesem Zeitpunkt ebenfalls ihre Terminals. Es werden über das Ermäßigungsprogramm hinaus erstmals auch Kaufpakete zur Aufbuchung auf die Allgäu-Walser-Card angeboten.
2003 Es folgt die flächendeckende Ausstattung aller weiteren Gemeinden und Vermieterbetriebe und das System startet den Echtbetrieb, d.h. in der Ferienregion Oberallgäu und im Kleinwalsertal hat die Allgäu-Walser-Card nun die bisherigen Gäste- und Kurkarten abgelöst.

Im Juli dieses Jahres fällt dann auch der Startschuss für die Allgäu-Walser-Fan-Card: einer elektronischen Freizeitcard für Allgäuer Bürger auf Basis der Allgäu-Walser-Card - Technologie.
2004 Der Partnerverbund der Allgäu-Walser-Card wächst kontinuierlich weiter. Zur Wintersaison sind es bereits 100 Akzeptanzstellen, die den Gästen und Bürgern vergünstigte Eintritte und Leistungen gewähren - erstmals auch Einrichtungen im benachbarten Ostallgäu sowie im Tannheimer Tal.

Die Stadt Bad Wörishofen schließt sich dem System an. Vorerst geben 10 Vermieter als Pilotbetriebe die neue elektronische Gästekarte „Bad Wörishofen Card“ aus.

Außerdem wird die „Bürgerkarte Kleinwalsertal“ eingeführt - ein spezielles Angebot für Einwohner des kleinen Walsertals auf Basis der Allgäu-Walser-Fan-Card.
2005 Nach und nach werden weitere Vermieterbetriebe in Bad Wörishofen mit der Allgäu-Walser-Card - Technik ausgestattet und können die elektronische Gästekarte ausgeben. Seit Einführung der Allgäu-Walser-Card im Dezember 2002 wurden bereits über 500.000 elektronische Meldescheine über das System an die teilnehmenden Gemeinden übermittelt. Dabei entsprechen eine halbe Million Meldescheine rund 6 Millionen Übernachtungen.
2006 Die Allgäu-Walser-Card ist flächendeckend in Bad Wörishofen eingeführt. Neben dem allgäuweiten Ermäßigungsprogramm und weiteren örtlichen Vergünstigungen haben die Bad Wörishofener Gäste auch in allen Buslinien im Stadtgebiet freie Fahrt. Mittlerweile wurden 1 Million elektronische Meldescheine über das Allgäu-Walser-Card – System übertragen und in den teilnehmenden Gemeinden verarbeitet. Seit Systemstart wurden außerdem bereits über 3 Millionen Nutzungsimpulse an Akzeptanzterminals registriert.
2007 In Oberstaufen fällt der Startschuss für die Konzeption und Umsetzung eines All-Inklusive-Modells, mit dem die Gäste der teilnehmenden Gastgeber viele Freizeiteinrichtungen in Oberstaufen gratis nutzen können. Dabei soll dieses Angebot technisch über die Allgäu-Walser-Card abgewickelt werden.

Auch in Oberstdorf wird nun eine eigene „Bürgerkarten-Edition“ eingeführt. Gemeinsam mit dem Kleinwalsertal wird ein attraktives Kaufpaket für Einheimische angeboten.
2008 Ein neues Buchungsverfahren für Bergbahnleistungen in Verbindung mit der Allgäu-Walser-Card wird freigegeben. Damit wird dem Gast das Angebot auf die Karte gebucht und er hat bei dem im Angebot enthaltenen Bergbahnen im Allgäu & Kleinwalsertal direkten und berührungslosen Zutritt durchs Drehkreuz. Neu dabei: das Ticket ist „direkt“ auf der Karte und beim Aufbuchen durch den Gastgeber komfortabler als zuvor.

Die Angebote „Oberstaufen PLUS“ und „Oberstaufen PLUS Golf“ gehen an den Start. Dabei gilt die Allgäu-Walser-Card von rund 250 Gastgebern in Oberstaufen als Gratis-Ticket bei den Oberstaufner Bergbahnen, im Erlebnisbad Aquaria sowie in vielen weiteren Freizeit- und Infrastruktureinrichtungen. Gäste der „Oberstaufen PLUS Golf“-Betriebe haben sogar freies Spiel auf beiden 18-Loch-Plätzen Steibis und Buflings. Das Leistungsangebot wird mit der Kartenausgabe ganz einfach bei den teilnehmenden Betrieben auf der Allgäu-Walser-Card freigeschaltet.

In Oberstdorf & Kleinwalsertal startet das Bergbahn-Angebot „Bergbahnen inklusive“. Mit diesem Ticket fahren die Gäste der beteiligten Vermieter während ihres Aufenthalts bei den Bergbahnen Kleinwalsertal / Oberstdorf „kostenlos“, denn die Tickets sind bereits im Übernachtungspreis inkludiert. Die technische Abwicklung läuft dabei über das System der Allgäu-Walser-Card. Mit der Kartenfreischaltung wird das Paket gebucht – ohne separaten Buchungsvorgang.

Knapp 6 Jahre nach der Einführung der Allgäu-Walser-Card zählt das allgäuweite Ermäßigungsprogramm über 200 Freizeitpartner, die den Urlaubern attraktive Bonuspreise bieten. Rund 300 Verkaufsstellen sind aktuell in Betrieb, die für den Gast Pakete direkt auf die Karte buchen. Bis jetzt wurden von den mit Technik ausgestatteten Vermietern 1,7 Millionen elektronische Meldescheine übermittelt. Außerdem wurden rund 13 Millionen Kartendaten verarbeitet – davon 5,3 Millionen Akzeptanzen!
2009 Bad Hindelang entscheidet sich einstimmig für die Realisierung eines All-Inklusive-Angebots á la Oberstaufen PLUS. 
2010 Das Angebot „Bad Hindelang PLUS“ geht an den Start. 220 Gastgeber setzen alles auf eine Karte und bieten Ihren Gästen "Urlaub ohne Nebenkosten" an. Zum Angebot gehören gratis Fahrten im Linienbus im südlichen Oberallgäu und im Tannheimer Tal, Eintritte in Freizeiteinrichtungen, Freifahrten an der Iseler und Hornbahn sowie der Skipass. Das Leistungsangebot wird mit der Kartenausgabe ganz einfach bei den teilnehmenden Betrieben auf der Allgäu-Walser-Card freigeschaltet.

Der Landkreis Oberallgäu verleiht zum ersten Mal eine Ehrenamtskarte an 750 ehrenamtlich Tätige. Diese basiert auf der Technik der "Allgäu-Walser-Card" und beinhaltet ein Jahr lang kostenfreie Freizeitangebote wie z.B. einmalige Nutzungen von Bädern, Bergbahnen, Rodelbahnen oder Museen.
2013 Im Rahmen eines Förderprojektes wird die gesamte Technologie (Karten und Terminals) ausgetauscht und ein grenzübergreifendes Kaufpaket namens VIELcard geschaffen. Die Software ist nun webbasiert und im Vergleich zur "alten" Software deutlich benutzerfreundlicher.
2014 Zwölf Gemeinden aus dem Westallgäu schliessen sich dem System der Allgäu-Walser-Card an.
2016 Die OberAllgäu Tourismus Service GmbH beginnt mit der intensiven Planung und Konzeptionierung einer zukunfstweisenden Digitalisierungsstrategie für die Allgäu-Walser-Card.
2017 Ein erster nötiger Schritt auf dem Weg zur digitalen Neuausrichtung der Allgäu-Walser-Card ist eine komplett neu strukturierte Homepage, welche Sie gerade vor sich sehen. Doch dies ist nur die Basis für weitere spannende Projekte und Produkte. Die Planung und Konzeptionierung ist in vollem Gang, wird jedoch noch etwas an Zeit benötigen. Deshalb: Seien Sie gespannt!
Die Allgäu-Walser-Card entwickelt sich stetig weiter und setzt dabei von Mal zu Mal neue Maßstäbe ...
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